Unbequeme Denkmäler?!

 

 

 

In unserem Landkreis, Herzogtum Lauenburg, wird die Diskussion um „unbequeme Denkmäler“ immer lauter. Es wird in deren Flugblättern, Berichten und Vorträgen immer von einem Missbrauch durch Rechtsextreme an den Denkmälern berichtet. Es wird die Frage gestellt, ob die Denkmäler für gefallene deutsche Soldaten wirklich noch notwendig sind und ob der Volkstrauertag noch zeitgemäß ist.

 

Die Antwort der NPD des Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg / Stormarn lautet in aller Deutlichkeit „Ja, die Denkmäler müssen erhalten bleiben und der Volkstrauertag gehört zum heutigen Jahreslauf.“ Alle Denkmäler gehören zur Geschichte dieses Landes. Sie gehören zur deutschen Geschichte wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich der Große, die deutsche Revolution und schließlich allen anderen gefallenen Krieger, die unter deutscher Flagge schritten und starben. Also warum sollten diese Tafeln des Gedenkens abgebaut werden? Auf den Tafeln der Denkmäler stehen meist Namen der örtlich gefallenen Bewohner, die ihre Pflicht nachgingen und für das Volk und das eigene Vaterland starben.

 

Die Denkmäler des ersten und zweiten Weltkrieges wurden für die gefallenen Soldaten errichtet. Gefallene Soldaten, deren Leichnam irgendwo im tiefen Russland, in der französischen Normandie und an der vordersten Front des Krieges verblieben sind. Für die hinterbliebenen Familien sind die Kriegerdenkmäler Orte an denen sie trauern und an ihre Lieben denken können. Nach dem Ende der Kriege standen an den zahlreichen Denkmälern im ganzen Land, zum Volkstrauertag, die Eltern, die Frauen, die Kinder, die Bekannten und die überlebenden Kameraden der gefallenen Soldaten. In den Feierlichkeiten zum Ehrentag der Soldaten wurde an ihr Leid erinnert, an die Schmerzen, die sie in den letzten Minuten oder Stunden erlitten, es wurde daran gedacht, wie treu und voller Ehre sie bis in den Tot für ihre Familien und ihr damaliges Land kämpften. Im Laufe der Jahre starben die Eltern, die Bekannten, die Frauen und die Kameraden der toten Soldaten. Die Anzahl der Besucher zum Volkstrauertag wurde geringer und die Reden der Pastoren, Bürgermeister, der Volksvertreter änderten sich. Aus Ehre und Gedenken der gefallenen Soldaten ist nun nur noch Heuchelei und Schuldzuweisung geworden.

 

Es stehen heute noch wenige Zeitzeugen, Kinder oder Enkel zum Volkstrauertag an den Denkmälern. Die Teilnehmer sind nun angehörige der etablierten Parteien, die aus Parteizwang dort mehr oder weniger ihren Mann stehen. Außerdem nehmen noch Reservisten der Bundeswehr von ihren gefallenen Kameraden in den Auslandseinsätzen abschied. Nicht nur die deutsche Jugend sondern auch fast alle anderen Bewohner des Kreises und des Landes interessiert die Vergangenheit nur noch wenig. Sie sind bemüht ihr eigenes Leben zu leben und haben keine Zeit und keine Lust für die Anteilnahme am Volkstrauertag. Dies ist der größte Fehler. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und müssen verstehen das Krieg in jeglicher Form der falsche Weg ist.

 

Wir als Nationaldemokraten sind unserer Geschichte verpflichtet, darum gedenken wir jährlich der toten Soldaten, die nun am Tisch der großen Armee sitzen. Wir gestalten unsere Gedenkfeiern selbst, denn geduldet sind wir auf öffentlichen Veranstaltungen schon lange nicht mehr und wir wollen auch nicht die Reden dieser Heuchler hören, denn es wird von den Schattenseiten der deutschen Armee berichtet und, daß so ein Unrecht nie wieder geschehen darf. Doch die an den Feierlichkeiten teilnehmenden Volksvertreter genehmigen, in ihren Dienststuben schon den nächsten Kriegseinsatz deutscher Soldaten im Ausland.

 

NPD Lauenburg

16.11.2013

 

 

 


 
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