Karl Dönitz: Ein Teil Deutscher Geschichte

 

 

 

Als Großadmiral war er Befehlshaber der U-Bootflotte der Wehrmacht und war maßgeblich am Aufbau der U-Boot-Waffe beteiligt. Ende Januar 1943 wurde er zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt. Nach Kriegsende übernahm er das Amt des Reichspräsidenten und wurde somit Befehlshaber der kompletten Wehrmacht. In den schwersten Stunden der deutschen Vergangenheit beschloss er die Kapitulation der Streitkräfte des deutschen Reiches und rettete mit unglaublichen Strategien das Leben von tausenden deutschen Soldaten und Zivilisten. Schließlich gehörte er zu den Angeklagten der Nürnberger Prozesse und musste für 10 Jahre in die Gefangenschaft der Siegermächte. Nach seiner Haft blieb er dem Nationalismus treu und war bis zum Ende seines Lebens überzeugter Patriot.

 

30.11.13 Aumühle.

 

Eine Gruppe von etwa 35 Personen traf sich auf dem Parkplatz vor dem Friedhof in Aumühle, auf dem Großadmiral Karl Dönitz beerdigt ist. Die Aktivisten lauschten gespannt den Worten von Thomas Wulff. In stiller Trauer gedachten sie, wie jedes Jahr, dem letzten Reichspräsident des deutschen Reiches. Auch eine Abordnung der NPD Lauenburg/Stormarn beteiligte sich an diesem Gedenken. Eine Veranstaltung auf dem Friedhofsgelände wurde von der evangelischen Gemeinde Aumühle, die dort das Hausrecht ausüben, bereit vor einiger Zeit schriftlich untersagt.

 

Zwei ältere Passanten, wurden Teil des Gedenkens, als sie vom Friedhof über den Parkplatz gingen. Verwundert schauten die beiden auf eine große Runde, mit meist schwarz gekleideten Leuten. Ihre anfangs fragenden Blicke musterten sogleich die Gruppe, aber dann blieben die Augen beim Kameraden Wulff stehen, der immer noch vom Leben des Karl Dönitz redete. Nun hörten auch sie genauer zu. Wulffs klare Worte machten den Passanten bewußt, worum es uns an diesem Tage ging. Die Erinnerung an einen treuen und tapferen Mann muß erhalten bleiben, dieser Mann ist ein Teil unserer Geschichte und wir werden und dürfen ihn nicht vergessen.

 

Wulff machte auch deutlich, daß es uns nicht um eine große Zahl an Teilnehmer geht, unser Bestreben liegt nicht darin möglichst viel Trubel um unser Gedenken zu haben, wir wollen ein ehrenvolles Gedenken für Karl Dönitz ohne Repression von der Polizei und vor allem brauchen wir keine lauten Chaoten, die uns an einem ehrenvollen Gedenken stören.

 

Nach dem Ende der Rede schritt eine kleine Abordnung mit einem Kranz an das Grab von Karl Dönitz. Nach dem Ablegen des Kranzes stand sie nebeneinander, den Kopf gesenkt. Voller Anmut hielten die Kameraden eine schweige Minute vor seinem Grab. Eine Verbundenheit zu den Kameraden auf dem Friedhof war förmlich zu spüren bei den wartenden Kameraden auf dem Parkplatz. Als die Gruppe wieder vollständig war, fuhren sie zu einem nahe gelegenen Lokal, um gemeinsam dieses Gedenken bei einer Tasse Kaffee ausklingen zu lassen. Auch dort richtete der Kamerad Thomas Wulff noch einige Worte an die Teilnehmer.

 

Trotz Repressionen der örtlichen Kirchengemeinde ist das Gedenken an Karl Dönitz eine ehrenvolle Aufgabe, die auch in den kommenden Jahren eine Verpflichtung sein sollte.

 

 

NPD Lauenburg

05.12.2013

 

 

 


 
zurück |