Das Jahr 2013 im KV Lauenburg/Stormarn

 

 

 

Ohne die Teilnahme an den Kommunalwahlen begann das Jahr 2013 für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands im Kreisverband Herzogtum Lauenburg / Stormarn ohne Frage und in jeder Hinsicht schlecht. Kay Oelke trat kurz vor den Wahlen von seinen Amt als Vorsitzender des NPD Kreisverbandes zurück und gründete kurzerhand die „Rechtsstaatliche Liga“. Dieser Schritt von Oelke war für ihn und seine neue Wählergemeinschaft ein voller Erfolg, ohne große Propaganda konnte er wieder einen Sitz im Kreistag ergattern. Dies gelang natürlich nicht aus tagelangen und mühevollen Flugblätter verteilen und einen enormen Wahlkampfes und auch nicht, weil die Bürger des Kreises an diese Partei glaubten, sondern einzig und allein weil es auf den Stimmzetteln keine andere „rechte“ Organisation gab. Dies hatte zufolge, daß jeder patriotische Wähler am Wahltag die NPD auf dem Stimmzettel vermisste und sein Kreuz lediglich aus Verzweiflung bei der „Rechtsstaatlichen Liga“ setzte.

 

Schon fast ohnmächtig war der Kreisverband nun führungslos vor sich her gerudert, doch schnell mußte jemand neues für den Posten des Vorsitzenden gefunden werden, denn mit dem Austritt von Oelke wechselten auch weitere NPD Mitglieder in die Rechtsstaatliche Liga. Die Verantwortung für den Kreisverband übernahm kommissarisch der Lübecker Jörn Lemke. Mit einem neuen Geist übernahm Lemke diese Aufgabe und suchte in der jüngeren Generation neue Mitstreiter. Mit einer konkreten Arbeitsverteilung, begann zum Bundestagswahlkampf ein Aufblühen des Verbandes. Ein Fundament wurde in der Zeit des Wahlkampfes zwischen Freien Kräften und Parteianhängern gegossen. Heino Förster der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes fand trotz seines hohen Alters schnell Anschluss an die neuen jüngeren Kameraden. Während dieses Wahlkampfes stärke sich, trotz des bescheidenen Abschneidens, die Gemeinschaft innerhalb des Verbandes. Selbst der feige Farbbombenanschlag auf das Wohnhaus von Heinrich Förster brachte die Parteibasis innerlich näher und schaffte einen neuen Zusammenhalt.

 

Mit einem Grillabend bedankte sich der Kreisverband nach der Bundestagswahl bei allen helfenden Kräften, während der anstrengenden Wahlkampfzeit. Die Stimmung wurde durch das Wahlergebnis zwar etwas getrübt, aber was an diesem Abend niemand wußte, ist, daß wieder in größerem Rahmen an den Wahlen manipuliert wurde, so zum Beispiel in Ratzeburg, wo etliche Briefwahlstimmen verschwanden. Einen Fehler will sich weder die Deutsche Post noch der zuständige Wahlleiter eingestehen und so bleiben die Briefwahlstimmen ungültig.

 

Der Blick gilt der Zukunft, so wurde zwar ein erneuter Verbotsantrag des Bundesrates gegen unsere Partei gestellt, aber unsere Arbeit geht weiter. So trat der Kreisverband geschlossen zum jährlichen Heldengedenken in Mecklenburg und in Ratzeburg an und gedachte den gefallen Soldaten der Weltkriege. Am 30.11. gelang es freien Kräften einen ordentlichen Gedenkabend für den verstorbenen Großadmiral und letzten Reichspräsidenten Karl Dönitz zu organisieren, an dem unter anderem auch Mitglieder der NPD teilnahmen.

 

Als Fazit zum Jahr 2013: Die NPD ist und bleibt ein wichtiger Teil des Widerstandes im Kampf um ein freies Deutschland. Auch wenn Führungspersonen der NPD den Rücken zukehren und mit ihnen einige Mitglieder, so bleiben immer Aktivisten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, denn unser Kampf gilt nicht Personen oder Posten, sondern ausschließlich unserem geliebten Vaterland.

 

Auf ein gutes 2014.

 

 

NPD Lauenburg

01.01.2014

 

 

 


 
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